Unsere Geschichte
Warum es Groundr gibt
Geschrieben von Benjamin Charmin
Content-Manager bei Groundr. Schreibt und prüft alle Artikel auf dieser Seite.
Groundr ist rund um etwas entstanden, das viele Menschen in unserer Community erleben, ohne es je laut auszusprechen: Grindr nimmt nach und nach einen viel zu großen Platz in ihrem Leben ein. Nicht auf dramatische Weise, ohne großen Tiefpunkt. Eher leise, so wie eine App nach und nach zur Standardbewegung deines Daumens wird, sobald im Tag eine Lücke entsteht.
Was als Neugier beginnt, wird zu einem zwanghaften Reflex. Die App direkt nach dem Aufwachen öffnen, noch bevor du aus dem Bett bist. In der U-Bahn, statt aus dem Fenster zu schauen. Abends mit dem Vorsatz „nur fünf Minuten“, nur um eine Stunde später wieder aufzutauchen, müder und irgendwie einsamer als vorher. Das Raster ist kein Weg mehr, Leute kennenzulernen. Es wird ein Weg, gar nichts mehr zu fühlen.
Also tust du, was fast jeder von uns tut: Du löschst die App. Drei Tage lang fühlt es sich großartig an. Dann kommt ein langweiliger Sonntag, und du installierst sie wieder. Dieser Löschen-Neuinstallieren-Kreislauf kommt öfter zurück, als irgendwer ehrlich zählen kann. Jede Runde bringt dieselbe Mischung aus Erleichterung, Scham und dem wachsenden Gefühl, dass Willenskraft allein diesen Kampf nicht gewinnen wird.
Es gab jede Menge generische Bildschirmzeit-Apps, aber keine verstand das Problem. Sie konnten Minuten zählen, aber sie verstanden das Raster nicht: den kalkulierten Sog des „Wer hat dein Profil angesehen“, die Dopamin-Ökonomie aus Taps und Nachrichten, diese ganz bestimmte Einsamkeit, die Menschen um 1 Uhr nachts Grindr öffnen lässt, obwohl sie gar niemanden treffen wollen. Für genau dieses Problem existierte nichts.
Groundr wurde genau dafür gebaut. Herausgegeben wird die App von LUCA APP, einem unabhängigen Unternehmen mit Sitz in Paris, gegründet und geführt von Tarik Slimani. Sie ist für die Community gemacht, rund um ein Problem, das die meisten von uns nur zu gut kennen und über das fast niemand offen spricht.
Unsere Mission ist einfach: den Menschen in unserer Community konkrete Werkzeuge geben, um die Kontrolle über ihre App-Nutzung zurückzugewinnen. Ohne Urteil, mit einem tiefen Verständnis dafür, wie wir wirklich leben, daten und klarkommen. Keine Predigten. Keine Scham. Werkzeuge, die funktionieren.
Warum du dem vertrauen kannst, was du hier liest
Diese Seite spricht über Gewohnheiten, die deine psychische Gesundheit berühren. Hier steht, wer sie schreibt, woher die Zahlen kommen und wo ihre Grenzen liegen.
- Wer schreibt
- Benjamin Charmin, Content-Manager bei Groundr, schreibt und prüft jeden Artikel auf dieser Seite. Er ist weder Arzt noch Therapeut, und die Artikel tun nie so, als wäre er es. Groundr wird von LUCA APP herausgegeben, einem unabhängigen Unternehmen mit Sitz in Paris (Gründer und Präsident: Tarik Slimani).
- Woher die Fakten kommen
- Wenn ein Artikel etwas über Gesundheit oder Verhalten behauptet, nennt er die Studie, auf die er sich stützt, damit du sie selbst nachprüfen kannst. Zahlen über Menschen, die Groundr nutzen, stammen aus dem Einstiegsfragebogen von Groundr, den 11.545 Personen im Jahr 2026 begonnen haben, als Gruppe ausgewertet, nie einzeln.
- Keine medizinische Beratung
- Diese Artikel helfen dir, eine Gewohnheit zu verstehen und zu ändern. Sie ersetzen keine Diagnose, keine Behandlung und kein Gespräch mit einer Fachperson.
- Wann du dir Hilfe holen solltest
- Wenn deine Grindr-Nutzung mit dunklen Gedanken, anhaltender Niedergeschlagenheit, Substanzkonsum, den du nicht mehr steuerst, oder dem Gefühl einhergeht, nicht mehr klarzukommen, sprich mit einer Ärztin, einem Therapeuten oder einer Beratungshotline in deinem Land. Wenn du gerade in Gefahr bist, ruf die örtliche Notrufnummer an.
Woran Groundr glaubt
Keine Scham, niemals
Zwanghafte App-Nutzung ist kein Charakterfehler. Diese Apps werden von sehr klugen Leuten so gebaut, dass du weiterscrollst. Ein Muster zu erkennen ist Stärke, keine Schwäche.
Privatsphäre zuerst
Dein Journal, deine Auslöser, dein Fortschritt: Alles bleibt auf deinem Gerät. Wir werden dich nie bitten, deine Gewohnheiten vor irgendwem offenzulegen.
Nicht anti-Grindr, sondern pro-Kontrolle
Grindr ist nicht das Böse, und du bist es auch nicht, weil du es nutzt. Es geht nicht darum, eine App zu verteufeln, sondern darum, dass du entscheidest, wann sie sich öffnet. Nicht deine Reflexe.
Werkzeuge statt Willenskraft
Willenskraft ist gegen 23 Uhr aufgebraucht. Systeme nicht. Feste Zeiten, in denen Grindr zu bleibt, Atemübungen und ein tägliches Journal schlagen „ich reiße mich einfach zusammen“ jedes Mal.
Kommt dir das bekannt vor?
Mach unseren kostenlosen 2-Minuten-Selbsttest für einen ehrlichen Blick auf deine eigenen Gewohnheiten, oder sieh dir genau an, wie Groundr dir hilft, den Kreislauf zu durchbrechen.